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dem Unrecht zum Trotz

Volkswagen = Arbeit >> Hartz 4 = Armut

Ein Mann – ein Weg

Fürstenhagener Reiner Beutler will sich auf eine Wanderung für soziale Gerechtigkeit begeben

Hessisch Lichtenau-Fürs­tenhagen. Mobbing-Opfer Reiner Beutler geht zu Fuß nach Berlin: Am 23. März will der Fürstenhagener Reiner Beutler zu Fuß von Köln nach Berlin gehen, um für mehr soziale Gerechtigkeit, gegen die unmenschlichen Gesetzgebungen von Hartz IV, für die A 44 und für bessere Bedingungen für die Jugend zu demonstrieren. Hiermit schließt er sich dem 50-jährigen Siggi Kurtz aus Remscheid an, der die Aktion organisiert hat. Unterstützt wird Siggi Kurtz von der Gruppe „Weg für soziale Gerechtigkeit“, die aus der „wer-kennt-wen“-Internetplattform entstand. So hat er auch Weggefährten gefunden, die vereint den langen Weg nach Berlin antreten wollen. Und damit dies auch organisatorisch einwandfrei funktioniert, werden die tapferen Wanderer koordiniert von einer gemischten Arbeitsgruppe, die mittlerweile eine Personenanzahl von 400 Mitgliedern erreicht hat. Weiterlesen »

März 22, 2009 Verfasst von zorro7000 | Uncategorized | , , , , , , , , , , | 1 Kommentar

Ein Grüner sieht ROT!

anders als Henning Schürig scheint der GRÜNE Wolfgang G. Wettach ein Herz für Opfer von Mobbing und Diskriminierung zu haben. Bitter ist nur der Beigeschmack das er den Realo auf der Blogroll hat. Diesmal sehen wir mal drüber weg. Der Inhalt des Beitrages und die feinen Spitzen, verbunden mit dem politischen Versprechen der Solidarität gebe ich aber gerne ungekürtz wieder. Weiter SO! So wird ein stabiles Gerüst gebaut. Sichern des Bodens und Stück für Stück in die Höhe. Schade das Wolfgang Nicht aus Niedersachsen oder Sachsen Anhalt kommt. Tübingen ist die die Opfer von Mobbing des Volkswagen Konzerns einfach zu weit weg.

Die Grünen in Niedersachsen täten gut daran sich mal mit Detlev Lengsfeld über die Täter in der Autostadt (Joachim Dettmann und Dr. Claus-Dieter Hohmann) und im Volkswagen Konzern zu kümmern. Nun zum Beitrag. Viel Freude: Weiterlesen »

Dezember 27, 2008 Verfasst von zorro7000 | Uncategorized | , , , , , | Noch keine Kommentare

R+V Versicherung will keinen Cent zahlen

Sule Eisele
Sule Eisele

Der Fall sorgte bereits im Vorfeld für Schlagzeilen: Nun lehnt die Versicherung R+V auch vor Gericht einen Vergleich über 500.000 Euro Schadensersatz samt Schmerzensgeld für eine klagende türkischstämmige Mitarbeiterin ab. Es geht um den Vorwurf der Diskriminierung wegen ihrer Schwangerschaft und Herkunft.

Im Prozess um die Rekordsumme von 500.000 Euro Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Diskriminierung lehnt die Versicherung R+V jeden Vergleich mit ihrer Mitarbeiterin ab. Das Unternehmen habe die türkischstämmige Frau weder wegen ihrer Schwangerschaft noch wegen ihrer Herkunft diskriminiert, betonte dessen Rechtsvertreter Ulrich Volk am Donnerstag vor dem Arbeitsgericht Wiesbaden. „Wir werden wegen der Sache keinen Cent zahlen.“

Der Wirtschafts- und Arbeitsrechtler Klaus Michael Alenfelder zeigte sich als Vertreter der R+V-Mitarbeiterin dagegen überzeugt, den Rechtsstreit zu gewinnen. Die Forderung der Frau setzt sich aus rund 433.000 Euro Schadensersatz als Ausgleich für Einkommenseinbußen und rund 44.000 Euro Schmerzensgeld zusammen. Ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht war im Februar gescheitert. Das Gericht will das Urteil am 18. Dezember verkünden.

Nachfolger sitzt auf ihrem Arbeitplatz
Der Fall hat vor allem wegen der Höhe der Forderung, aber auch wegen der Folgen für die Mitarbeiterin für Schlagzeilen gesorgt. Sie war im Verlauf der Auseinandersetzung mit ihrem Arbeitgeber lange krank. Laut Klageschrift war sie seit 2005 als Außendienst-Mitarbeiterin im baden-württembergischen Bad Saulgau beschäftigt. Als sie im folgenden Jahre eine Schwangerschaft bekanntgab, habe das Unternehmen einen Nachfolger eingestellt und ihm bessere Arbeitsbedingungen und ein höheres Gehalt zugebilligt. Die Klägerin sei auf einen Posten mit einem Bruchteil des Provisionsaufkommens in Bad Schussenried versetzt worden.

Die Anwälte der Frau sehen darin einen Verstoß gegen das seit rund zweieinhalb Jahren geltende Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Die Frau sei wegen ihres Geschlechts und ihrer Herkunft diskriminiert worden. Bei der Verhandlung am Donnerstag kritisierte die Klägerin mehrfach den Verlust ihres ursprünglichen Arbeitsplatzes. Ihr Nachfolger sitze auf ihrem Arbeitsplatz und betreue ihre Kunden – das sind im Wesentlichen „gehobene Privat- und Firmenkunden“, so ihr Anwalt. Sie sei zudem in einen Bezirk versetzt worden, der erheblich weniger Chancen auf gute Abschlüsse und damit auf Provisionen biete.

Bei gleicher Arbeit höheres Gehalt
Bei der Verhandlung am Donnerstag ging es vor allem um die Frage, wie hoch der mögliche Einkommensverlust der Frau ist und ob ihr Einkommen mit dem ihres Nachfolgers vergleichbar ist. Die Berechnung des Einkommensverlustes erwies sich als schwierig, weil die Versicherung der Mitarbeiterin seit dem gescheiterten Gütetermin für drei Jahre eine Gehaltsgarantie von 2500 Euro gewährt.

Alenfelder kritisierte vor allem, dass der Nachfolger der Frau bei gleicher Arbeit ein deutlich höheres Gehalt beziehe. Genannt wurden 65.000 Euro pro Jahr gegenüber nur 46.000 Euro für die Frau. Das sei ein klarer Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgebot. Volk betonte, die Verträge der beiden Mitarbeiter seien nicht vergleichbar, vor allem wegen unterschiedlicher Möglichkeiten, Provisionen zu erhalten.

DPA

Dezember 18, 2008 Verfasst von zorro7000 | Uncategorized | , , , , , , , | Noch keine Kommentare

Autostadtmanager – Technik die begeistert

Wenn Sie mal wieder richtig lachen wollen. Hier die Videos zum lachen:

Podcast ist unmöglich für Autostadt-Manager

dr-claus-hohmann

dr-claus-hohmann

dr-claus-hohmann

„Heute wende ich mich auf eine neue Art und Weise an Sie“, ist fürwahr zutreffend – Oliver Pocher und Mario Barth mögen zwar Comedy-Säle füllen, aber Dr. Klaus-Dieter Hohmann füllt in Wolfsburg eine ganze Autostadt und nutzt das Kommunikationsmittel Podcast, weil es zeitgemäß ist und in eine schnelllebige Zeit passt, die sich verschärft. Wie dieser Manager seiner Belegschaft Podcast als „Metapher einer Erlebniswelt“ erklärt, ist zum Schreien komisch, denn einerseits verschärft sich für ihn die Schnelllebigkeit, andererseits ist aber Nachhaltigkeit möglich. Man muss nur seinen Worten lauschen und sich darauf einlassen: „Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen mit diesem Podcast in unserem Bereich.“ Den Dr. Klaus-Dieter Hohmann hin und wieder durchaus verlässt – und schon sitzt er wieder vor der Kamera, weil: Er ist gerade von einer Managementkonferenz aus Dresden zurück gekehrt, dort war er ein „eingeladener Freund“ von VW und hat sich nach seiner Rückkehr in Wolfsburg von einer Mitarbeiterin bestens vorbereiten lassen auf seine Podcast-Ausführungen. Deswegen schaut er auch nicht immer in die Kamera, bittet er in einer vierminütigen Einführung um Verständnis dafür, dass man ihm aufgeschrieben hat, was er in Dresden hörte. „Kultur des Teilens“ ist das für ihn. Auf Äußerlichkeiten soll man nicht achten, denn es geht darum, dass VW auch 2018 noch besteht.

Stragie 18

Um diese Zukunft ist es jedoch derzeit schlecht bestellt, weil Schüler und Studenten nicht viel von VW als Arbeitgeber halten. Das habe eine Umfrage ergeben – und deswegen wohl ist in Dresden für die Managmentkonferenz eigens eine Halle gebaut worden. Wer vermietet schon Veranstaltungsräume an Arbeitgeber, die keiner mehr mag? Doch es kann nur besser werden, denn Expertentum ist wieder gefragt, teilt Dr. Klaus-Dieter Hohmann dem werten Podcast-Publikum mit. Erforderlich sei eine 360-Grad-Betrachtung, was nur heißen kann: Man dreht sich im Kreis. Dennoch will man die Toyota-Qualität erreichen, dazu muss nur ein Orchester her, in dem dieser Manager die erste Geige spielt, während der Bereichsleiter den Dirigenten gibt. Außerdem müssen Manager fit sein. Wie man das schafft, hat Felix Magath in Dresden erklärt. Auch das sei eine Metapher – wie so ziemlich alles, was dieser Manager in diesem Podcast abliest. Und schon geht wieder etwas schief, denn nun berichtet Dr. Klaus-Dieter Hohmann über einen VW-Kunden, der neuerdings Ford kauft. Dieser Kunde ist also fort. Gleichsam wie die Schüler und Studenten. Derweil überholt China Deutschland, 2018 ist es soweit, dann muss die VW-Strategie mehr Weltbezug haben.

Was 2007 gereicht hat, reicht in elf Jahren nicht mehr. Wie war das noch? Hat dieser Manager nicht wenige Minuten zuvor gepodcastet, dass schon heute nichts mehr reicht, wenn man Umfragen glaubt? Schon ist MBQ eine weitere Metapher, bei der es um neue Produkte, um ein neues Basiswissen und um die Kundenwünsche geht. Anschließend wird es endlich wieder einfach, denn zukünftig gibt es nach des Managers Worten, die er fast fehlerfrei vom Blatt abliest, zwei Märkte: einen in Europa, einen außerhalb von Europa. Damit wären auch alle kontinentalen Fragen geklärt – und Dr. Klaus-Dieter Hohmann kommt zum Ende und zu einer Kapitalrendite von 21 Prozent, die VW im Jahre 2018 erreichen muss. Das schaffen Toyota und Honda schon heute auf viel einfachere Weise. Schuld daran sind aber nicht die VW-Manager, lautet die abschließende Botschaft: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten nicht bei Volkswagen, sie sind Volkswagen.“ Das ist natürlich: ebenfalls eine Metapher. Und Dr. Klaus-Dieter Hohmann ist wohlgemerkt: Manager in der Autostadt.

Ein Coach mit einer soliden NLP Ausbilung hätte dort den Konflickt sicher beeinflußen können. Das konnte sich Volkswagen aber wegen der Lustreisen der Betriebsräte wohl nicht mehr leisten :(

August 25, 2008 Verfasst von zorro7000 | Uncategorized | , , , | Noch keine Kommentare