Arbeitsplatzkonflikte und Mobbing
Mitstreiter für eine LAG
Arbeitsplatzkonflikte und Mobbing.
Ich suche Mitstreiter für eine LAG Arbeitsplatzkonflikte und Mobbing.
Seit gut zwei Jahren gilt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Es soll Benachteiligungen wegen ethnischer Herkunft, Behinderung, Geschlecht, Religion, Alter und sexueller Identität verhindern oder beseitigen. „Doch viele Arbeitgeber diskriminieren immer noch Mitarbeiter und Bewerber, mal bewusst, mal versteckt“,
Inwieweit sich diese Untersuchungsergebnisse auch auf Parteien ausweiten und anwenden lassen, ist der Studie nicht zu entnehmen. Aber mir kommt vieles bekannt vor. Ich ärgere mich schon längere Zeit über die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt, verbunden mit der zunehmenden „Ellenbogenmentalität„.
Arbeitnehmer werden immer stärker unter Druck gesetzt, immer mehr mit weniger Leute leisten zu müssen, die Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren – all das sind Belastungen, die krank machen können. Psychische Belastungen nehmen zu. Ein vergiftetes Betriebsklima bringt die Kollegen dazu sich gegenseitig das Leben schwer zu machen (Mobbing und Bossing – durch Personalabbau- nimmt zu). Krankenkassen werden zunehmend durch Folgekosten überlastet, unser Gesundheitssystem droht zu kippen.
Die daraus resultierenden Erkrankungen im psychischen Bereich und die damit verbundenen Arzt- und Kur-/Therapiekosten sind den Politikern sicherlich nicht verborgen geblieben.
Die Basis eines funktionierenden Wirtschaftssystem stellen nun mal zufriedene Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber dar. Wird nichts unternommen, wird Deutschland rückschrittig und zur Bananenrepublik!!! Ich würde von Ihnen gerne erfahren und sicher auch die vielen Betroffenen, inwieweit Sie sich für die vielen Mobbingopfer einsetzen und sich gegen Mobbing aussprechen. Denn die bestehenden Gesetze scheinen für den Schutz der Betroffenen nicht auszureichen. Mobbing ist nicht nur ein Problem von Betroffenen, sondern auch für die Volkswirtschaft. Aktuelle Studien gehen von derzeit einer über Million Mobbingopfern in Deutschland aus. Ich interessiere mich ob und wie viel Mobbingopfer es im Saarland gibt. Meine Telefonnr. 06835/8721 oder per E-mail Mobbing auch anonym, nomobbingsaar@arcor.de
Rund 1,5 Millionen Menschen erleben jeden Tag in der Bundesrepublik Psychoterror am Arbeitsplatz. Viele dieser Betroffenen, aber auch Vorgesetzte und Kollegen, stehen oftmals hilflos vor diesem Problem. Mobbing-Betroffene werden gekündigt oder sind durch die langen Quälereien am Arbeitsplatz arbeitsunfähig geworden. Mit der zunehmenden Verschärfung von Leistungsdruck und Konkurrenz im Betrieb jedoch ist Mobbing wieder besonders aktuell geworden.
DIE LINKE steht für den Kampf gegen Mobbing und für Solidarität unter den Beschäftigten. Wir unterstützen die Gewerkschaften in ihren Initiativen gegen die Zermürbung am Arbeitsplatz. Unsere Forderung nach stärkeren Arbeitnehmervertretungen, weniger Druck im Betrieb, kürzeren Arbeitszeiten und gerechtem Lohn sind gleichzeitig die besten Mittel gegen Mobbing
DIE LINKE strebt eine Legaldefinition des Begriffs Mobbing an, wodurch es möglich wird, juristisch gegen diese Form der Ausgrenzung vorzugehen. Auch auf internationaler Ebene gibt es bereits Überlegungen der EU-Kommission, eine Richtlinie gegen Mobbing am Arbeitsplatz zu schaffen.
Darüber hinaus müssen aber auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verhindern, dass Beschäftigte am Arbeitsplatz, ob von Kollegen oder durch den Arbeitgeber (strategisch veranlasst oder geduldet), gemobbt werden. Wer Angst vor der Verlust des eigenen Arbeitsplatzes und dem Absturz in Hartz IV hat, wird sich nicht wehren. Wer keine Hilfe durch einen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft hat, ist auf sich allein gestellt. Wer befristet beschäftigt ist, traut sich kaum, den Mund auf zu machen. Deswegen setzt sich DIE LINKE für gute Arbeit, gute Löhne und gegen prekäre Beschäftigung und Hartz IV ein.
Der Betriebsrat/Personalrat kann in einem Mobbing-Fall eingreifen. Er sollte einschreiten, wenn sich Kollegen gegen ein Opfer zusammenrotten oder wenn der Vorgesetzte, eventuell mit Unterstützung der Kollegen, gegen einen Untergebenen Mobbing-Handlungen unternimmt. Mobbing hat weitreichende negative Folgen für die Gesundheit wie auch für die berufliche und private Situation des Opfers. Laut Mobbing-Report erkranken 43,9 Prozent der Betroffenen, fast die Hälfte davon länger als sechs Wochen. 53,2 Prozent der Betroffenen leiden unter Angstzuständen, 60,9 Prozent unter Nervosität und 57 Prozent unter Leistungs- und Denkblockaden. Die privaten und familiären Auswirkungen von Mobbing auf die Betroffenen sind vielschichtig.
Betroffene sind gut beraten, sich rechtzeitig Hilfe zu suchen und externe Beratungsstellen in Anspruch zu nehmen. Dazu benötigen aber gerade nichtkommerzielle Einrichtungen mehr staatliche Unterstützung bei der Erhaltung und dem Ausbau von Beratungsstellen. Hier eröffnet sich einmal mehr ein Betätigungsfeld für öffentlich geförderte Beschäftigung.
Mit solidarischen Grüßen
Peter Schwarz

Kann man nur untersützen. Harry Gambler wird in der nächsten AMR dazu aufrufen, die AMR fondet man jetzt immer aktuell auf http://harrysky2009.wordpress.com/.
Und auch das BMAS wird wieder aktiv, man kriegt jetzt wohl Kopfschmerzen von den täglichen Meldungen zu Mobbing.
http://www.bmas.de/coremedia/generator/14610/mobbing.html
„Mobbing ist keine Erscheinung der jüngsten Zeit. Das Problem „Mobbing am Arbeitsplatz“ nimmt jedoch – bedingt durch Veränderungen im gesellschaftlichen Umfeld, durch den Wandel der Wertvorstellungen und insbesondere durch die anhaltend kritische Arbeitsmarktsituation – einen größeren Stellenwert ein als früher. Der zunehmende Einsatz neuer Technologien und neue Formen der Arbeitsorganisation kann zu psychischen Belastungen durch permanenten Zeitdruck, Hektik, Leistungsverdichtung, höhere Verantwortung oder Personaleinsparungen, Monotonie und Sinnentleerung der Arbeit führen. Hinzu kommen Ängste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer……….“
Harry Gambler
Die IG Metall hat ihre Mobbing-Broschüre neu aufgelegt. Auf 64 Seiten finden Mobbing-Opfer, Betriebsräte und interessierte Beschäftigte zahlreiche Tipps, wie man Attacken am Arbeitsplatz begegnen kann.
Die kommen jetzt auch endlich an die Öffentlichkeit.
http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/view_3578.htm