zorro7000

dem Unrecht zum Trotz

Ententeich zu IT-Fachkräften und VW stellt ein

Schon lange frage ich mich ja, warum ein Volkswagen im Gegensatz zu Wagen anderer Marken bei gleicher Ausstattung und oft schlechterer Qualität zumeist wesentlich teurer ist. Natürlich KANN man daraus eine paradiesische Bezahlung der dortigen Lohnsklaven schlußfolgern, aber meine Kontakte zu VW-Malochern und Autostadt-Servicesklaven spricht eine eindeutig andere Sprache. Natürlich nur unterhalb der Managementebene, DARÜBER ist tatsächlich ein Paradies mit geringer Arbeitsleistung (um es mal vorsichtig auszudrücken) bei fürstlicher Entlohnung an der Tagesordnung.
Auf die feudalherrenartige Haltung einiger Manager dem Fußvolk gegenüber möchte ich hier nicht noch mal explizit anhand von Beispielen eingehen, aber EIN Beispiel dieser Behandlung von Untergebenen scheint mir doch erwähnenswert, da es offensichtlich in kausalem Zusammenhang mit den etwas überzogenen Preisen angesehen werden kann und somit eine Antwort auf meine Eingangs formulierte Frage darstellt. Für alle, die sich diese Frage auch schon mal gestellt haben, ist dies vielleicht auch von Interesse.

Da sitze ich neulich in einer Kneipe und freue mich des Lebens, komme im Laufe der Biere in diesem Hort der zwischenmenschlichen Kommunikation mit einem Tresennachbarn ins Gespräch und erfahre, dass er in der Autostadt tätig ist. Wir fachsimpeln ein wenig über Sinn und Zweck eines solchen Prestigeobjektes und die Situation der Angestellten vor dem Hintergrund eines offensichtlich sehr schwachen (um mal wieder vorsichtig zu formulieren) Betriebsrates und auf ein mal erzählt dieser Mensch mit eine Geschichte, die selbst für die Autostadt unglaublich klingt.

Daran, dass IT-Fachkräfte die Batterien in der Funkmaus eines hier oft genannten napoleonkomplexbeladenen Giftzwermanagers austauschen müssen, weil der Massa dafür keine Zeit hat, hat man sich dort längst gewöhnt. Aber nun werden in Ungnade gefallene Untergebene aus dem Bereich des AUSSERTARIFLICHEN Entgeldsektors (das heisst MEHR Bezahlung als im Tarif!) von diesem offenbar völlig seiner Realitätsbindung verlustig gegangenen Westentaschendespoten im XXS-Format angeblich dazu gezwungen, im Verwaltungstrakt der Autostadt TOILETTENWÄNDE auszumessen.

Dies hat natürlich (zumindest für den cholerischen Despoten) einen stichhaltigen Grund: Er möchte angeblich in Erfahrung bringen, wie weit diese Wände verringert werden müssten, damit man von AUSSEN sehen kann, ob der Lohnsklave nach Verrichtung seines Geschäftes auch gespült hat…. Dass man dadurch den Leuten auch noch beim Scheißen zusehen kann, passt sicherlich ins Kalkül des orwellschen Gottkaisermanagers. Tja, und SOWAS erledigen dann eben -der Erzählung meiner Kneipenbekanntschaft nach- AUSSERTARIFLICH bezahlte IT-FACHKRÄFTE, die mal nicht artig waren. Sofern diese Geschichte stimmt, wissen Sie -geneigte/r Leser/in- jetzt auch, warum ihr Golf so teuer war.

Und mal ehrlich: in der AUTOSTADT und dem VW-KONZERN wundert einen doch schon lange nichts mehr, oder?

Da dieser mir zugetragene Bericht schwer auf seinen Wahrheitsgehalt zu überprüfen sein dürfte, habe ich es vermieden, den Namen des Managers hier zu nennen. Mir wurde er erzählt, vielleicht erraten sie ihn ja bei der weiteren Lektüre dieser Internetpräsenz….

Von: IG-Ententeich
ig_ententeich(at)yahoo.de
http://ig4ententeich.wordpress.com

März 29, 2008 - Verfasst von zorro7000 | Rebellen, mobbing | , , , | Noch keine Kommentare

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