so lautete die Seite vom mobbing-gegner.de im wiki. Für diese Seite erhielt Detlef Lengsfeld heute nach Gerüchten aus dem Internet eine Klage zugestellt.<
Carsten blue
08.10.2004, 22:44
:p Hallo Leute,Es wurde ein Arbeitskreis für VW Betroffene geründet, wo allerlei Probleme aufgezeigt und diskutiert werden.Es gibt wohl mehrere Baustellen.
Da ich nicht weiß, ob hier Links erlaubt sind und entfernt werden kann jeder selbst im Google suchen unter “Arbeitskreis VW”
Wir können jede Unterstützung gut gebrauchen.
Es gibt auch Artikel von “Prozessbeobachtern”
Carsten
Hallo caboka,ich habe mir den Arbeitskreis VW mal angesehen und bin erstaunt oder vielmehr erschrocken was bei VW so passiert.
Wenn man das ließt wundert einen nichts mehr.Es ist schon interessant wie ein Herr Bernd Pischetsrieder reagiert oder eben nicht.
Das allerdings die eigenen Betriebsräte und besonders der Vorsitzende Gerhard Kakalick selbst zum Mobber wird, ist schon erschreckend.
Got sei Dank hat die Staatsanwaltschaft in diesem Fall ermittelt.
Verwundert hat mich auch, wie bei Volkswagen mit Verbesserungsvorschlägen umgegangen wird und zu welchen Mitteln gegriffen wird um den Mitarbeitern die Prämien vorzuenthalten.
Ist Herr Marciniak nicht der, der euer Ideenmanagement überall als tollste Sache anpreißt???
Das ihr einen Arbeitskreis gegründet habt und zusammen haltet finde ich große Klasse.
Auch das Engagement von Ricarda Rolf von der Mobbing-Zentrale ist hervorragend.
In den mir bekannten Mobbing Anlaufstellen ist sie - bisher - die einzige, die aktive Hilfe leistet.
Mein Respekt
dieschlaue
13.10.2004, 09:25
Ich fahre keinen Wagen von VW ! Ich habe einen Ford KA
Unter der Rubrik:
Volkswagen “Verbesserungsvorschläge” „Prozessbetrug“ und andere „Baustellen“wurde nun der zweite Teil veröffentlicht.
Zitat:“Am Dienstag den 12.Oktober fand eine öffentliche Gerichtsverhandlung gegen Volkswagen vor der 6 Kammer des Arbeitsgericht Kassel unter Vorsitz von Richter Schneider statt.
Im Wesentlichen ging es um mehrere Verbesserungsvorschläge des Mitarbeiters Rainer Beutler aus Hess. Lichtenau. Der Leiter des Ideenmanagement des Kasseler Werks, Dr. Friedhelm Marciniak sowie der Syndikus Gerhard Klenner haben auch bei diesem Prozess erneut unwahre Tatsachenbehauptungen vor Gericht vorgetragen.
Beutler hatte seinerzeit mehrfach Verbesserungsvorschläge beim Vorschlagwesen im Werk Kassel der Volkswagen AG bei einem Mitarbeiter Namens Mohr des Vorschlagwesens abgegeben, die Vorschläge durchgesprochen und auch Mitteilungen erhalten.
Mittlerweile war ein Vorschlag verschwunden!
Bei Erörterung dieser Thematik behaupteten sowohl Klenner als auch Marciniak mehrfach : ” Es habe im Werk Kassel nie einen Mitarbeiter Mohr gegeben, der mit Verbesserungsvorschlägen etwas zu tun hatte.”
Auf Nachfrage von Richter Schneider wiederholten sie ihre Aussagen und behaupteten: ” sie hätten dies überprüft, einen “Mohr” habe es in Kassel nicht gegeben !”
Weiter hielt Marciniak einen Vorschlag in die Luft und behauptete:
” Beutler habe diesen bei sich selbst eingereicht ” und “sich erhofft der Liebe Gott würde diesen Vorschlag bearbeiten.”
Offensichtlich bemerkte Marciniak nicht, dass er sich in seiner Überheblichkeit selbst bloßstellte, als er das Dokument, das er aus seinen Akten nahm, in den Händen hielt !!!
Also ist der Vorschlag nachweislich - entgegen der Aussage von Marciniak - beim Vorschlagwesen eingegangen. Sonst hätte Marciniak diesen nicht aus der Akte nehmen und im Gerichtssaal hochhalten können.
Wie sich herausstellte hatte Beutler lediglich seinen Namen eine Zeile zu hoch in dem Formular (Ideenblatt) eingetragen welches beim Vorgesetzten abgegeben wird.
Gemäß der Betriebsvereinbarung Ideenmangement von VW vom 16.06.1999 gilt folgendes: Betriebsvereinbarung Absatz 4.2. Ideenblatt.
“Die Ideen werden auf dem Ideenblatt beim direkten Vorgesetzten eingereicht.
Dieser stellt sicher, dass die für die Dokumentation und Bearbeitbarkeit erforderlichen Daten enthalten sind.”
Es zeigt sich also wieder, das man sich bei Volkswagen nicht an die Betriebsvereinbarung hält. Es zeigt auch, wie mit Mitarbeitern und deren Verbesserungsvorschlägen bei VW umgegangen wird.
Hier ein Vergleich dazu, wie Pischetsrieder es mit seinen Leitlinien (eigentlich) gewollt hat:
ERNEUERUNGSFÄHIGKEIT (Leitlinie VW Konzern)
Ideen mit Mut, Zähigkeit und Ausdauer durch das Unternehmen zu tragen, ist genauso wichtig wie die Idee selbst. Jeder Mitarbeiter sollte persönlich für seine Ideen kämpfen und offen sein für die Ideen anderer. Pischetsrieder: „Erfolg ist der größte Feind der Erneuerung. Dagegen helfen nur gute Mitarbeiter mit Mut, Kreativität und Phantasie.“
Zwischenzeitlich liegen mehrere Mitteilungen des Mitarbeiters Mohr vor!
(siehe dazu unten = Mitteilung von Herrn Mohr der Volkswagen AG an Herrn Beutler)
Auch Beutler wird wohl Strafanzeige gegen Dr. Friedhelm Marciniak und Gerhard Klenner stellen.“
Zitat Ende
Dieser Artikel wurde mit freundlicher Genehmigung der Mobbing-zentrale Hamburg zitiert.
Den Originaltext findet ihr im „Arbeitskreis VW“ (könnt ihr im Google suchen)
Da wundert mich gar nichts mehr!!! :mad:die Frage, die ich mir stelle ist, wozu ist der Betriebrat da bei VW ??? :confused:Vor kurzem laß ich einen Bericht in dem stand, der BR sei der verlängerte Arm der Geschäftsleitung bei VW.